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Es gibt ihn nicht, - den typischen Segelpassagier- wir wollen ihn auch nicht. So vielfältig wie der Segelsport, so sind auch unsere Gäste. "- je gemischter die Crew, desto interessanter der Törn!"

Segeln kann jedem Spaß machen, also darf auch jeder mit, die Großeltern mit ihren Enkeln, die Kegeltruppe, Frau mit und ohne Mann, Einzelpersonen oder kurz: ob hübsch, hässlich, jung, alt, dick oder dünn, ganz egal, die Lust auf Segeln vereint, sie schweißt die Gemeinschaft zusammen. Nun nur noch die richtige Bekleidung (der Witterung entsprechend - nur ein bisschen wärmer) und die richtigen Schuhe mit heller rutschfester Sohle - fertig, - los. 

Es ist egal, ob Sie als Einzelner oder mit einer Gruppe anreisen, schon nach ganz kurzer Zeit werden Sie wissen, wovon jeder Seebär träumt und schwärmt. Die Magie des Segelsports und der Seemannschaft wird Besitz von ihnen ergreifen, Sie fesseln und nicht mehr loslassen. Schon bald erliegen Sie dem Reiz der eleganten Schiffe, die vom Wind beflügelt lautlos über die Weiten des Boddens und der Ostsee gleiten. Der Blick auf die märchenhafte Küste wird Sie verzaubern. 

Sie werden nichts heimisches vermissen (wie auch, dafür umsorgt Sie Skipper und Smutje). Die Neugier wird alsbald die kleinen Ängste besiegt haben, die ersten kleinen Handgriffe gehen unter geschulter erfahrener Anleitung leicht von der Hand. Ehe Sie sich versehen, helfen Sie mit, sind Bestandteil der Besatzung und spüren die Macht des Steuerrades in Ihren Händen - ein unglaubliches Gefühl, das Ihnen niemand wieder nehmen kann. Sie hören gespannt den "Snackereien" des Skippers zu und ertappen sich selbst beim Spinnen des ach so geliebten Seemannsgarns. Das förmliche "Sie" wird verschwinden, ein freundliches "Du" und "Wir" wird sein. 

Die Segelroute des heutigen Törns steht fest, ... nach dem Frühstück heißt es "Leinen los!!" 

Die Segel werden gesetzt, sanft neigt sich das Schiff, und es geht hinaus auf die Ostsee. 

Jeder der will darf mit anpacken, Hand- u. Begriffe werden gut erklärt, aus Bändsel wird der Tampen, aus links wird backbord und aus rechts wird steuerbord; schon nach kurzer Zeit halte "ICH" das Ruder selbst in der Hand. 

"Glaubt mir, ich weiss genau, wie sich ein echter Seebär fühlt!" 

Die Insel Vilm lassen wir hinter uns, vorbei an malerischen Zeesbooten und Stellnetzen erreichen wir die Zickersche Südsee, einen idealen Anker- und Badegrund; der Anker hält das Schiff sicher. 

Das große, freie Vordeck lädt zu einem ausgiebigen Sonnenbad ein. Die "Aktiven" von uns erkunden derweil mit dem Schlauchboot die Umgebung. "Herrlich" - Mit dem Sonnenuntergang und dem letzen Wind im Rücken erreichen wir Gagern, ein kleines hübsches Dörfchen mit schilfgesäumten Ufern.

 

 
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